Die bekanntesten Kegelspiele

Kegeln ist nicht nur ein Spiel, sondern auch ein richtiger Sport. So werden Turniere und Meisterschaften in diesem spannenden Sport ausgetragen. Aber für den “privaten” Kegler muss es ja nicht immer wie auf einem Turnier zugehen. Es gibt viele verschiedene Kegelspiele, welche den Spaß beim Kegeln erhöhen.

Auch beim Kegeln sollte man kein schlechter Verlierer sein

Auch beim Kegeln sollte man kein schlechter Verlierer sein

Die wohl bekannteste Art der Kegelspielenennt sich “In die Vollen” und wurde sicherlich von jedem, der schonmal Kegeln war, bereits praktiziert. Es können sich Teams bilden oder jeder spielt für sich allein. Wer anfängt, wird ausgelost oder ausgewürfelt. Der Beginner nimmt sich eine Kugel und versucht, mit einem Wurf, möglichst viele der neun Kegel umzuwerfen. Das Ergebnis wird in einer Spieltabelle notiert. Vorher kann sich überlegt werden, wie viele Würfe jeder Spieler zur Verfügung hat, bis das Spiel vorbei ist – das können drei, fünf oder auch zehn Durchgänge sein. Am Ende werden die Ergebnisse der einzelnen Durchgänge zusammen gezählt und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt dieses der Kegelspiele. Bei dieser Variante der Kegelspiele kann jeder mitmachen, egal, ob er schonmal gekegelt hat oder nicht – aber natürlich sind die erfahrenen Spieler im Vorteil, also sollte man kein schlechter Verlierer sein! Ein weiteres der Kegelspiele nennt sich “100 vor und zurück”. Bei diesem Spiel werden Mannschaften mit möglichst gleich vielen Spielern gebildet. Dann müssen die Spieler jeder Mannschaft versuchen, auf genau hundert Punkte zu kommen. Haben sie das geschafft, haben sie die gleiche Aufgabe “rückwärts”, müssen also wieder genau auf null kommen, damit sie das Spiel gewonnen haben. Beispiel: Steht die Punktzahl auf sechs und der nächste muss auf null kommen, muss dieser genau sechs Kegeln umwerfen. Sind es aber z.B. sieben, gilt der Wurf nicht. Mitmachen kann bei diesem der Kegelspiele jeder, aber es ist von Vorteil, wenn der Spieler schon so viel Erfahrung hat, dass er die Würfe ein bisschen koordinieren kann – Das Spiel könnte sonst ewig dauern!

Beliebt unter Kegelspielen ist auch das Spiel “Fuchsjagd”. Als erstes wird festgelegt, wie viele Punkte nötig sind, um den Fuchs zu fangen, z.B. 35. Reihum wirft jeder Spieler einmal in die Vollen und derjenige mit der höchsten Punktzahl ist als erstes der Fuchs. Dieser darf dann zweimal werfen. Die Punkte, die er erreicht hat, werden addiert und ihm gutgeschrieben. Das ist sein Punkte-Vorsprung, den er vor den anderen hat. Die anderen Spieler sind nun Jäger und müssen versuchen, den Fuchs zu kriegen. Sie dürfen nur einmal pro Durchgang werfen. Hat der Fuchs als erstes die 35 Punkte, hat er dieses der Kegelspiele gewonnen. Erreicht einer der Jäger die Punkte, ist der Fuchs gefangen und der Jäger hat gewonnen. Speziell dieses Spiel ist auch ein beliebtes Kegelspiel für Kindergeburtstage.

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